Teflonpfannen gelten als praktisch und komfortabel. Doch was viele nicht wissen: Ausgerechnet die Pfanne, mit der du vermeintlich gesund kochst, kann zu einer unsichtbaren Gefahr für deine Gesundheit werden. Schau Dir unser Video an:
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Teflon ist ein Markenname für den Kunststoff Polytetrafluorethylen, kurz PTFE. Dieser Stoff gehört zur großen Gruppe der PFAS, also per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen. Diese Chemikalien werden wegen ihrer Beständigkeit und Antihaft-Eigenschaften in vielen Alltagsprodukten eingesetzt, unter anderem in Pfannen, beschichteten Töpfen und Küchenutensilien.
Das Problem: PFAS werden auch als „Jahrhundert-Gifte“ bezeichnet, weil sie in der Umwelt kaum abgebaut werden und sehr lange im Körper und in Ökosystemen verbleiben können. Die Antihaft-Beschichtung deiner Pfanne funktioniert also mit Hilfe hochstabiler Verbindungen, die langfristig zu einer Belastung werden können.
Solange eine Teflonpfanne nur mäßig erhitzt wird und die Beschichtung unbeschädigt ist, bemerkst du im Alltag meist nichts. Kritisch wird es, wenn die Temperaturen deutlich ansteigen. Ab etwa 260 Grad Celsius beginnt PTFE zu zerfallen.
Dabei können giftige Dämpfe entstehen, die du einatmest oder die sich auf dein Essen legen. Diese Dämpfe können zu akuten Beschwerden führen, die einer Grippe ähneln. Gleichzeitig wird diskutiert, inwieweit eine längerfristige Belastung mit PFAS das Risiko für chronische Gesundheitsprobleme erhöht.
Eine der auffälligsten akuten Reaktionen ist die sogenannte „Teflon-Grippe“. Dabei treten Symptome auf, die einer echten Grippe ähneln: Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl.
Ursache sind die Dämpfe, die beim Überhitzen von Teflonpfannen freigesetzt werden können. Darüber hinaus werden PFAS in Studien mit verschiedenen gesundheitlichen Effekten in Verbindung gebracht, etwa mit Störungen der Schilddrüse, einer möglichen Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit, veränderter Immunreaktion und einem erhöhten Risiko für bestimmte Tumorarten.
Entscheidend ist dabei nicht die einzelne Benutzung einer Pfanne, sondern die Summe der Belastungen über längere Zeit und die extreme Langlebigkeit dieser Stoffe im Körper und in der Umwelt.
Besonders dramatisch sind die Auswirkungen auf Vögel. Ihr Atmungssystem ist deutlich empfindlicher als unseres, und sie reagieren sehr sensibel auf in der Luft befindliche Schadstoffe. Schon eine relativ kurze Exposition gegenüber Teflondämpfen kann für Vögel lebensgefährlich werden.
Wenn du also Vögel und andere Haustiere hast, sollten sie keinesfalls in der Küche sein, wenn du mit beschichteten Pfannen kochst. Generell ist es sinnvoll, beim Braten mit hohen Temperaturen sehr vorsichtig zu sein und beschichtetes Kochgeschirr nicht unbeaufsichtigt stark zu erhitzen.
Teflonpfannen sind nicht nur in der Küche ein Thema, sondern auch beim Blick auf die Umweltbilanz. Teflonprodukte sind nicht biologisch abbaubar und können auf Deponien über sehr lange Zeit verbleiben. Wenn die Beschichtung beschädigt ist oder sich löst, gelangen Partikel in den Abfallstrom oder in die Umwelt.
Auch bei der Entsorgung solltest du deshalb aufmerksam sein. Eine alte, zerkratzte Pfanne gehört nicht einfach in den Restmüll, sondern möglichst in eine geeignete Sammelstelle für Altmetall oder Haushaltsgeräte. So reduzierst du das Risiko, dass problematische Stoffe unkontrolliert in die Umwelt gelangen.
Wenn du deine Belastung mit potenziell problematischen Stoffen reduzieren möchtest, ist es sinnvoll, den Einsatz von Teflonpfannen zu überdenken. Du musst nicht von heute auf morgen deine gesamte Küche austauschen, aber du kannst schrittweise auf Materialien setzen, die als unkritischer gelten, etwa Keramik, Gusseisen oder Edelstahl.
Achte darauf, beschichtete Pfannen niemals leer und stark zu erhitzen, verbranntes Fett zu vermeiden und beschädigte Pfannen konsequent auszusortieren. So reduzierst du dein persönliches Risiko und trägst gleichzeitig dazu bei, die Umwelt etwas weniger mit langlebigen Chemikalien zu belasten.
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